Claudia Hautumm / pixelio.de

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU)

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) heißt nach neusten Stand jetzt Begutachtung für Fahreignung (BfF).

Bei der Ersterteilung einer Fahrerlaubnis vertraut die Behörde aufgrund der theoretischen und praktischen Fahrprüfung auf die Eignung des Führerscheinbewerbers.

Durch Auffälligkeiten im Straßenverkehr kann die Behörde charakterliche Zweifel an der Fahreignung - also Eignungszweifel aussprechen.

Um diese Zweifel wieder auszuräumen, muss die Behörde von der (wieder-) hergestellten Eignung überzeugt werden. Dazu bedarf es einer Verhaltensveränderung und anderer Nachweise. Der Eignungsnachweis kann durch eine positive medizinisch-psychologische Untersuchung, die MPU erbracht werden.

Dabei wird überprüft, ob Sie trotz der Vorbelastung zukünftig, ohne weitere Auffälligkeiten,  am Straßenverkehr teilnehmen können. Werden diese Zweifel nicht ausgeräumt, d.h. Sie legen entweder kein Gutachten vor oder dies fällt negativ aus, dann wird die Straßenverkehrsbehörde Ihren Antrag auf (Wieder- / Neu-) Erteilung der Fahrerlaubnis ablehnen oder Ihnen die Fahrerlaubnis entziehen. Sie müssen daher aktiv diesen Zweifel ausräumen, das heißt Ihre persönliche Mitarbeit ist gefordert und die Bereitschaft, Ihr Verkehrsdelikt aufzuarbeiten.

 

Thomas Sturm / pixelio.de

Was passiert bei der MPU?

Die MPU besteht aus drei Teilen

1. Medizinische Untersuchung
2. Das Psychologische Gespräch
3. Reaktions- und Konzentrationstest

Wer muss zur MPU?

Jeder Kraftfahrer, der (meist auf Grund von Verkehrsauffälligkeiten) Zweifel an seiner Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen ausgelöst hat und eine Fahrerlaubnis beantragt oder noch im Besitz einer solchen ist.

Zum Beispiel:

  • Bei Auffälligkeiten im Straßenverkehr durch Alkohol oder Drogen
  • Bei Entzug der Fahrerlaubnis (Führerschein) aufgrund von 8 oder mehr Punkten in Flensburg - gegen verkehrsrechtliche oder strafrechtliche Bestimmungen verstoßen
  • Bei wiederholtem Entzug der Fahrerlaubnis
  • Bei Straftaten
  • Bei  einer bereits negativen MPU
  • Bei der freiwilligen Abgabe der Fahrerlaubnis, wenn innerhalb der Sperrfrist in naher Zukunft, keine positive MPU zu erwarten ist

 

Hier finden die MPU-Beratungen mit der Diplom-Psychologin Lieselotte Häck-Harms statt

Die MPU Beratungen finden derzeit an den Orten Aurich, Bassum, Brake, Diepholz, Leer, Oldenburg, Papenburg, Nordenham, Sulingen, Wildeshausen, Wilhelmshaven in verschiedenen Fahrschulen statt.

Genaue Informationen zu den MPU Beratungen erhalten Sie unter 0172. 4178479 oder 0441 2049800.

Kontakt auch per Mail  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie über Whats App und Facebook möglich.