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Sperrfristverkürzung

Bei strafrechtlichem Fahrerlaubnisentzug wird eine Sperrfrist verhängt.

Diese Sperre dient der „Besserung und Sicherung“. Der Bürger soll Zeit haben, sich zu bessern, und die Gemeinschaft aller Verkehrsteilnehmer soll eine Zeitlang sicher sein vor Kraftfahrten dieses Bürgers.

Jedoch besteht durch die Teilnahme an einer verkehrstherapeutischen Maßnahme die Möglichkeit, eine vom Gericht verhängte Sperrzeit um mehrere Monate zu verkürzen.

Die Rechtsgrundlage dazu bietet § 69a, Abs. 7 des Strafgesetzbuches (StGB). Danach kann das Gericht eine Sperre vorzeitig aufheben, wenn die Annahme gerechtfertigt ist, dass der Täter zum Führen von Kraftfahrzeugen nicht mehr ungeeignet ist.

Darüber entscheidet der Richter nur auf ausdrücklichen Antrag des Betroffenen. Eine positive Entscheidung ist allerdings nur dann zu erwarten, wenn neue Tatsachen vorliegen (z. B. Teilnahmebescheinigung einer Verkehrstherapie), die die Annahme der Wiedereignung auch wirklich rechtfertigen bzw. gut begründen können.

 

Verkehrstherapeutische Maßnahme zur Sperrfristverkürzung

Eine rechtzeitige Vorbereitung erhöht die Chance auf eine positive Begutachtung erheblich. Warten Sie auf keinen Fall den Ablauf der Sperrfrist ab, sonst ist verlorene Zeit nicht mehr aufzuholen!

Nehmen Sie so früh wie möglich Kontakt auf: 0172 4178479 oder 0441 2049800.

Kontakt auch per Mail  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie über Whats App und Facebook möglich.